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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-10-01 - 2017-09-30

Im Rahmen des von der Firma Berger initiierten Tierwohl-Projekts soll Tierwohl in niederösterreichischen Schweinemastbetrieben verbessert werden. Dazu werden bis zu 30 Betriebe jeweils zwei-dreimal besucht, um basierend auf Erhebungen am Betrieb betriebsspezifische Verbesserungsstrategien hinsichtlich Tiergesundheit und –wohlergehen festzulegen, umzusetzen und der Erfolg dieser anhand objektiver Indikatoren am Tier zu evaluieren. Im Fokus steht hierbei die Erstellung eines „Betriebsentwicklungsplanes“, welcher die Ist-Situation des Betriebes im Vergleich zu anderen Betrieben in Form von ‚Benchmarking‘ darstellt. Davon werden gemeinsam mit den Bauern und Bäuerinnen Verbesserungsstrategien abgeleitet.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-03-01 - 2017-08-31

Vor der Erfindung der synthetischen Farbstoffe wurden alle Farben auf Basis natürlicher Materialien hergestellt. Eine Möglichkeit lange haltbare, lichtechte Blautöne auf Textilien zu erzielen war die Färbung mit Indigo. In Europa war lange Zeit der Färberwaid (Isatis tinctoria L.) die einzige Indigoquelle. Ab dem 16. Jahrhundert wurde der Waid fast zur Gänze vom importierten tropischen Indigo verdrängt, Ende 19. / Anfang 20. Jahrhundert dann wiederum dieser vom synthetischen Indigo. Ziel des Projekts ist eine Abschätzung der Möglichkeiten wieder Naturindigo zu produzieren: im biologischen Landbau und regional, d.h. in Wien und Umgebung („Wiener Blau“). Die für unser Klima geeigneten Arten sind Färberwaid und Färberknöterich (Polygonum tinctorium Ait.). Als erster Schritt soll herausgefunden werden, welche Qualität im Vergleich zu handelsüblichem Naturindigo erzielt werden kann und welcher Optimierungsbedarf besteht. Als Qualitätskriterium wird der Gehalt an Indigotin im Indigoextrakt genommen. Da Indigo nur aus dem frischen Pflanzenmaterial extrahiert werden kann, ist es notwendig die Pflanzen selbst anzubauen. Es werden verschiedene in der Literatur beschriebene Extraktionsmethoden getestet. Die Bestimmung des Indigotingehaltes der eigenen Extraktproben im Vergleich zu Handelsproben erfolgt photometrisch.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-03-01 - 2018-02-28

Die Schweinehaltung prägen extreme ökonomische Herausforderungen und volkswirtschaftliche Veränderungen, die das betriebliche Wachstum sowie Betriebszweigaufgaben, vor allem auf kleinstrukturierten Betrieben, beschleunigen. Die Arbeitserledigungskosten zählen neben den Investitionskosten zu den größten Kostenpositionen der Produktionskosten. Aus diesem Grund ist es für Schweinehalter sehr wichtig, die verfügbare Arbeitszeit so effizient wie möglich zu nutzen. Die Realisation kann durch das Bereitstellen von arbeitswirtschaftlichen Kalkulationsunterlagen der Praxis forciert werden. Ziel der Projektstudie ist es, die aktuellen Gruppenhaltungsverfahren des Wartebereiches, Groß- und Kleingruppenhaltung, arbeitswirtschaftlich zu untersuchen und Arbeitszeitdaten für Planungszwecke, denen effiziente Arbeitsablaufmodelle zugrunde liegen, zu generieren. Es werden 4 repräsentative Betriebe zur Datenerfassung ausgewählt, je zwei mit Großgruppenhaltung und zwei mit Kleingruppenhaltung. Die betriebsspezifischen Daten werden mit einem Fragebogen (final) erfragt. Die Tätigkeiten sowie Arbeitsabläufe werden videobasiert aufgezeichnet und die Einflussgröße messtechnisch erfasst. Identifizierte fehlende Arbeitszeitdaten nach Arbeitselementen, deren Einflussgrößen und Häufigkeiten werden mit einem elektronischen Zeitmessgerät erhoben. Die erfassten Daten werden deskriptiv und analytisch ausgewertet und validiert. Über das Erstellen der Ablaufmodelle und das Verknüpfen der Planzeiten von Arbeitselementen mit deren Häufigkeiten und Einflussgrößen und Aggregation dieser werden der Arbeitszeitbedarf nach Tätigkeiten und Verfahren vergleichend dargestellt und validiert.

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