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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-03-01 - 2017-08-31

Ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze werden gegenwärtig als wesentlicher Beitrag zur Vermeidung von Muskel-Skelett-Erkrankungen und zum altern- und gendergerechten Arbeiten gesehen. Für einen Nutzen der Vorteile der Ergonomie im Sinne der Ökonomie und Humanisierung werden von Betrieben sowie Haushalten ergonomische Informationen, die sich aus neuen Forschungsergebnissen und neuen Erfahrungswissen generieren, benötigt. Es besteht jedoch eine erhebliche Wissenstransferverzögerung zwischen den Quellen der ergonomischen Wissensproduktion und der Implementierung dieser neuen Erkenntnisse, da ein erhebliches Defizit an Multiplikatoren in Lehre und Praxis vorliegt. Besonders wichtig wird es daher sein, alle am Wissenstransfer beteiligten Einrichtungen zu eruieren und anzuleiten, vernetzt zu agieren und dabei vor allem ihre Stärken zu nutzen und ihre Schwächen zu kompensieren. Um prospektive Ergonomie national nachhaltig intensiver in der Volkswirtschaft zu verankern, bedarf es im ersten Schritt einer Bündelung und Intensivierung der universitären Aus- und Weiterbildung zur Ergonomie in Österreich. Ziel der Projektstudie ist es daher aufzuzeigen, welche Institutionen, Universitäten und Fachhochschulen, in Österreich, universitäre Lehrinhalte in welcher Qualität und Quantität zur Ergonomie offerieren. Es werden als Teilziele eine Auflistung der Universitäten und Fachhochschulen, die ergonomische Lehrinhalte anbieten, eine deskriptive Beschreibung von den vorhandenen Lehrinhalten sowie eine Kategorisierung sowie ein Clustern der Lehrinhalte nach lehrgangsrelevanten Parametern verfolgt. Die Auswahl der Institutionen wird gemäß dem aktuellen Wissensstand im Internet sowie Informationen, die sich durch zusätzliche Korrespondenz ergeben, vorgenommen. Relevante Internetinformationen der Lehre zur Ergonomie von etwa 30 Anbietern werden erfasst. Die Daten werden im Tabellenkalkulationsprogramm sowie im SAS deskriptiv und analytisch ausgewertet und beschrieben. Die aussagekräftigsten Ergebnisse zu den lehrenden österreichischen Institutionen und deren ergonomischen Lehrinhalten und -methoden werden zusätzlich tabellarisch und grafisch dargestellt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-01-01 - 2019-12-31

Due to various changes in the Austrian pig breeding industry, comprising housing restrictions, ethical demands of consumers, political concerns and global market changes, the Austrian pig breeders have to revise their breeding goals concerning functional traits. The aims of the project are to define maternal abilities by breeders and to implement the defined parameters into routine recording. The ability of movement and the conformation of sows will be scored twice to verify the best time to score animals. Furthermore, the vitality of piglets will be considered. Therefore, a vitality index will be set up, including different information of piglets (weight, heterogeneity of litters, etc.). This index should be implemented into routine genetic evaluation to improve piglet survival and piglet welfare. Genetic parameters will be estimated. In order to understand the economic impact of the new trait(s),calculations concerning the breeding programs using Z-Plan will be done. In this project functional traits are of interest. However, the conventional way to estimate breeding values is not sufficient enough to increase genetic gain. Therefore, sows will be genotyped to optimize genetic evaluation and to improve reliabilities of estimated breeding values. To get reliable results, at least data of 1050 Large White and Landrace sows will be recorded. The information of around 30.240 piglets will be included in the analyzes. All the results (definition and recording of maternal abilities, genetic parameters, genomic information, etc. ) will be included into routine genetic evaluation to genetically optimize the Austrian pig population, to increase animal welfare and to meet farmers economic demands.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-03-01 - 2017-08-31

Vor der Erfindung der synthetischen Farbstoffe wurden alle Farben auf Basis natürlicher Materialien hergestellt. Eine Möglichkeit lange haltbare, lichtechte Blautöne auf Textilien zu erzielen war die Färbung mit Indigo. In Europa war lange Zeit der Färberwaid (Isatis tinctoria L.) die einzige Indigoquelle. Ab dem 16. Jahrhundert wurde der Waid fast zur Gänze vom importierten tropischen Indigo verdrängt, Ende 19. / Anfang 20. Jahrhundert dann wiederum dieser vom synthetischen Indigo. Ziel des Projekts ist eine Abschätzung der Möglichkeiten wieder Naturindigo zu produzieren: im biologischen Landbau und regional, d.h. in Wien und Umgebung („Wiener Blau“). Die für unser Klima geeigneten Arten sind Färberwaid und Färberknöterich (Polygonum tinctorium Ait.). Als erster Schritt soll herausgefunden werden, welche Qualität im Vergleich zu handelsüblichem Naturindigo erzielt werden kann und welcher Optimierungsbedarf besteht. Als Qualitätskriterium wird der Gehalt an Indigotin im Indigoextrakt genommen. Da Indigo nur aus dem frischen Pflanzenmaterial extrahiert werden kann, ist es notwendig die Pflanzen selbst anzubauen. Es werden verschiedene in der Literatur beschriebene Extraktionsmethoden getestet. Die Bestimmung des Indigotingehaltes der eigenen Extraktproben im Vergleich zu Handelsproben erfolgt photometrisch.

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