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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-09-01 - 2023-08-31

EdiCitNet entwickelt “edible city solutions” für soziale Inklusion und fördert ihre Verbreitung in 13 Städten auf 4 Kontinenten. Das 5 jähre H2020 Projekt bringt verschiedenste Stakeholder aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Stadtverwaltung zusammen um nachhaltige Stadtentwicklung zu ermöglichen. Innerhalb des EdiCitNet – Netzwerks werden neue „essbare Lösungen“ in living labs entwickelt und in Front Runner Cities getestet. Anschließend werden diese Lösungen in verschiedene, andere Städte übertragen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-04-01 - 2020-09-30

Das Projekt stellt - im Sinne einer partizipativen Aktionsforschung - die wissenschaftliche Begleitung und Dokumentation des Aufbaus eines ErhalterInnennetzwerkes für traditionelle Kulturarten des Alpenraums in der Gemeinde Assling sicher. In der Gemeinde Assling werden Maßnahmen gesetzt, um die Grünraumgestaltung der Gemeinde, sowie auch die gärtnerischen Aktivitäten der Gemeindebürger/-innen nachhaltiger zu gestalten. Im Kern der Aktivitäten steht der Aufbau eines Netzwerkes von Gärtnerinnen und Bäuerinnen in der Gemeinde Assling, die traditionelle Kulturarten, wie Mohn, Pferdebohne, Herbstrübe oder Kartoffeln anbauen, die lokalen Sorten erhalten und in der Gemeinde weitergeben. Da Saatgut und das damit verknüpfte lokale Erfahrungswissen sowohl materielles, wie auch immaterielles Kulturerbe – vergleichbar zu Büchern – darstellen, wird die Bücherei Assling eng in das Projekt eingebunden. In naher Zukunft soll es möglich sein in der Bücherei Assling nicht nur Bücher auszuborgen, sondern auch Saatgut der Asslinger ErhalterInnen. Wer erfolgreich angebaut und geerntet hat, gibt im Folgejahr einen Teil des geernteten Saatgutes wieder an die Bücherei zurück, und teilt sein Erfahrungswissen beim Büchercafé, an dem auch Gartenwissen diskutiert wird. Eingebettet ist das Netzwerk der Asslinger ErhalterInnen in eine Reihe von Bildungsmaßnahmen. Diese sollen das Verständnis über die Bedeutung der Saatguterhaltung stärken und die notwendigen technischen Fertigkeiten, die für eine erfolgreiche Saatguterhaltung unabdingbar sind, bereitstellen. Auch Methoden des biologischen Gartenbaus und einer nachhaltigen Grünraumgestaltung in der Gemeinde sind Themen, die die Gemeinde Assling in den kommenden zwei Jahren fördern wird. Es soll unter anderem die lokale Kompostierung in den Gärten verbessert, sowie die Ansaat von Wildkräutern intensiviert werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-01-01 - 2021-07-31

Was wir essen hat erhebliche Auswirkungen auf unsere ökologische und soziale Umwelt. Das Einkommen unserer BäuerInnen, die Vielfalt in unserer Kulturlandschaft, die Auswirkungen des Klimawandels und noch vieles mehr sind aufs engste damit verknüpft, was täglich auf unseren Tellern landet. Deswegen widmet sich das Projekt “The Future of Urban Food“ der Fragestellung, wie Wienerinnen und Wiener über ihre Ernährung ihre Umwelt beeinflussen. Wir analysieren ausgewählte ökologische, ökonomische und soziale Konsequenzen dreier Änderungen im Ernährungsverhalten: Eine rapide Verringerung des Fleischkonsums, eine starke Erhöhung des Anteils biologischer Produkte sowie eine vermehrte Entscheidung für regionale Lebensmittel. Wir erheben die soziale Akzeptanz dieser Ernährungsweisen in der Wiener Bevölkerung und kombinieren bio-physikalische und agroökonomische Modelle um Veränderungen in kritischen Faktoren, wie z.B. CO2 Emission oder landwirtschaftliche Erzeugerpreise zu berechnen. Zusätzlich werden vergangene Entwicklungen des Wiener Lebensmittelsystems und seine momentane Situation genau analysiert, um ein wirklich umfassendes Verständnis über die Lage zu bekommen. „The Future of Urban Food“ geht aber noch einen Schritt weiter: Die errechneten und erhobenen Daten werden benutzt, um einen transdisziplinären Forschungsprozess zu starten, in dem WissenschaftlerInnen gemeinsam mit Wiener Stakeholdern konkrete Zukunftsszenarien entwerfen, wie unsere Ernährung im Jahr 2048 ausschauen kann.

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