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Dissertation am Institut für Landtechnik mit Wissenschaftspreis der Hochschulstadt Straubing gewürdigt

Dipl.-Ing. Dr. Hans Bachmaier, Absolvent des Institutes für Landtechnik, wurde für seine Dissertation von einer Jury einstimmig zum neuen Träger des Wissenschaftspreises 2013 der Hochschulstadt Straubing gewählt. Am 05. Juni 2013 wurde ihm der Preis im Rahmen eines Festaktes im Rathaussaal Straubing verliehen. 

Die  Dissertation entstand aus Versuchen und Berechnungen sowohl am Institut für Landtechnik als auch an der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Freising.  Der Titel der Dissertation ist „Treibhausgasemissionen und fossiler Energieverbrauch landwirtschaftlicher Biogasanlagen - eine Bewertung auf Basis von Messdaten einschließlich Evaluierung der Ergebnisunsicherheit mittels Monte-Carlo-Simulation“. Die Betreuung lag bei Univ. Prof. Dr. Dr. habil Josef Boxberger und Univ. Prof. Dr. Andreas Gronauer. 

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„Agrartechnik Österreich – Quo Vadis?“

110 Jahre Versuchswirtschaft Groß Enzersdorf und Antrittsvorlesung von Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr. Andreas Gronauer

Mit einem zünftigen Fest wurde am Mittwoch dem 8. Mai 2013 das 110-Jahrjubiläum der Versuchswirtschaft Großenzersdorf begangen. 

Von den Vorführungen neuester Landmaschinen bis hin zur Expertenrunde und einer Posterausstellung war für jeden und jede der zahlreich erschienenen Gäste etwas dabei. Und das Beste: die Firma Steyr stellte sich mit einem  großartigen Geburtstagsgeschenk ein. Konzernchef Andreas Klauser überreichte Rektor Gerzabek die Schlüssel für einen luxuriösen SteyrCVT 6160. Die Zugmaschine wird Großenzersdorf für 2 Jahre gratis zur Verfügung gestellt. 

Prof. DI Dr. Andreas Gronauer präsentierte im Rahmen der Festveranstaltung seine Antrittsvorlesung „Herausforderungen und Lösungsansätze für die Agrartechnik“. 

Weitere Bilder: http://www.boku.ac.at/22034.html

Videos: http://www.youtube.com/user/bokuwien/videos 


ILT - MINT Stipendiatin in Dänemark

Ende Oktober hat Iris Kral, MINT-Stipendiatin am Institut für Landtechnik, die dreitägige PhD Vorlesung „Advanced LCA – consequential modelling, EIO LCA, iLUC, and rebound effects“ an der Universität Aalborg in Dänemark besucht.

Über vierzig DoktoratsstudentInnen aus ganz Europa gewannen in einer Intensivschulung neue Einsichten zum Thema LCA und seine Berechnungsmethoden.

 

LCA („life-cycle assessment“, Ökobilanz) versucht eine zahlenmäßige Bewertung der Umweltauswirkungen von Produkten und Produktionssystemen, und eine Arbeitsgruppe am Institut für Landtechnik wendet diese Technik auf landwirtschaftliche Systeme an. Die Themen der PhD Vorlesung in Aalborg haben große Bedeutung für die Umweltbewertung von landwirtschaftlichen Systemen. Beispielsweise sind indirekte Landnutzungsänderungen („iLUC“) gerade im Zentrum der Diskussion über die Umweltauswirkungen von Biotreibstoffen und importierten Futtermitteln.

 

Es ist geplant, das erworbene Wissen auch an Interessierte an der BOKU weiterzugeben. Bei Interesse bitte um eine kurze Email an gerhard.piringer@boku.ac.at.


Rio+20: Praktikum am Institut für Landtechnik

Im August 2012 hat Lydia Jarmer am Institut für Landtechnik ein vierwöchiges Forschungspraktikum absolviert. Die Schülerin besucht die BHAK im 22. Bezirk in Wien und interessiert sich besonders für ökologisch orientierte Unternehmensführung. Sie war eine der 100 ausgewählten BewerberInnen, die im Rahmen der BMWF Initiative Rio+20 - WissenschaftlerInnen und Jugendliche ziehen Bilanz - Forschungsluft schnuppern durften.

 

Unter der Leitung und mit Unterstützung von Forscherin Elisabeth Quendler (links im Bild; Forschungsbereich Arbeitswissenschaften) und Master Studentin Agnes Strauss hat Lydia an einem Teil des Forschungsprojekts "Nachhaltige Milch" mitgewirkt, das von Werner Zollitsch, Institut für Nutztierwissenschaften, geleitet wird.

Den Hinweis zur Initiative Rio+20 und die Informationen über die Praktika erhielt Lydia von ihrer Lehrerin und bewarb sich. Am Institut für Landtechnik wurde sie aus einer Gruppe von vier KandidatInnen ausgewählt. Was dafür ausschlaggebend war? "Das Motivationsschreiben und die Erfahrung mit Bauernhöfen", sagt Betreuerin Elisabeth Quendler. Lydia ließ sich vom Praktikum überraschen und arbeitete sich schnell und engagiert ein. Ihre Aufgabe war es, Daten aus Befragungen von Frauen an Bauernhöfen auszuwerten. Dadurch soll speziell die Arbeitssitutation der Frauen in der Landwirtschaft gezeigt werden.

Durch das Praktikum hat Lydia vieles erfahren: "Wie man mit Daten umgeht, wie schwierig die Arbeit von Landwirtinnen ist, aber ihnen gleichzeitig viel Freude bereiten kann und wie viele interessante Forschungsgebiete es auf der BOKU gibt." Sie würde "das Praktikum jederzeit wieder machen," aber nach vier Wochen Forschung geht es im September wieder zurück in die Schule. Auf die BOKU kommt Lydia Jarmer jedenfalls bald wieder. Diesmal zu studieren. 

Jarmer Lydia, Strauss Agnes, Quendler Elisabeth: "Lebens- und Arbeitsqualität von Frauen auf milchviehhaltenden Betrieben in Österreich" - Der Rio+20 Praktikumsbericht als Download


TIPP: Am 12.12. findet in Wien die BMWF Rio+20 Festveranstaltung statt. Unter Anderem erzählen im Laufe des Nachmittags Jugendliche von ihren Projekten und den absolvierten Praktika. LINK