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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-10-01 - 2020-09-30

Klauenerkrankungen und Lahmheiten werden international als eines der wichtigsten Tierwohlprobleme in der Milchviehhaltung angesehen. Die Kooperationspartner nehmen sich dieses Themas an und bauen eine Kooperation zwischen praktischen Landwirt*innen, Klauenpfleger*innen, Wissenschaft, Beratung und Tierärzt*innen auf. Die Ziele dieser Zusammenarbeit sind: 1) Aufbau einer standardisierten Dokumentation und zentralen elektronischen Erfassung von Klauenpflegedaten sowie weiteren ausgewählten Tierwohlparametern in Österreich, 2) Ausarbeitung einer Checkliste zur Erfassung von potenziellen Einflussfaktoren auf das Tierwohl am Betrieb, 3) Ableitung von Empfehlungen für Verbesserungsmaßnahmen, die den teilnehmenden Landwirt*innen zur Verfügung gestellt werden, 4) Schulung von Klauenpfleger*innen sowie externen LKV-Mitarbeiter*innen bezüglich der standardisierten Erfassung von Klauenpflegedaten und Tierwohlparametern sowie diesbezüglicher Einflussfaktoren.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-07-01 - 2019-06-30

Das Ziel von MaP_PiG ist es, eine Grundlage zu schaffen, um die Situation von Gesundheit und Wohlergehen von Schweinen im Kosovo und in Albanien gemeinsam mit Landwirt*Innen zu beschreiben und zu verbesser. Dies soll durch die folgenden Schritte erreicht werden: Zunächst wird das Welfare Quality Beurteilungsprotokoll für Schweine an die spezifischen Bedingungen im Kosovo und Albanien angepasst. Mit diesen Protokollen wird danach die Gesundheit und das Wohlergehen von Schweinen in Familien- und Großbetrieben beurteilt sowie Rückmeldung in Form von Benchmarking (Vergelich mit ähnlichen Betrieben im Kosovo und Albanien) gegeben. Gleichzeitig werden die Möglichkeiten und potenziellen Barrieren für Verbeserungen des Wohlergehens untersucht. Zudem werden die Meinungen und Einstellungen der Landwirt*innen zu Gesundheit und Wohlergehen der Schweine erfragt und das Interesse an Beratungs- und Kommunikationswerkzeugen diskutiert (während des ersten Besuchs). Die Einschätzung der Landwirt*innen zu Interventionswerten wird während des zweiten Besuchs erhoben. Als ein weiteres wichtiges Resultat des Projekts werden Austausch von Wissen und Training junger Forscher*innen sein. Dabei werden insbesondere Tierärzt*innen, Berater*innen (in Universitäten, aber auch in Praxis und Administration) im Bereich von Beurteilung und Verbesserung von Tiergesundheit und Wohlergehen angesprochen. Verschiedene Kommunikationsstrategien sind geplant, um die Implementierung von Maßnahmen zur Verbesserung von Tiergesundheit und Wohlergehen auf Betrieben zu unterstützen (ez.B. Handbücher, one to one advice und stable schools). Um die weitere Verbreitung der Ergebnisse zu unterstützen, wird passendes Material erstellt (z.B. Handbuch für Landwirt*innen) rindem bestehendes Material angepasst und übersetzt wird - z.B. das ProPIG Handbuch und eine albanische broschüre zu Schweinegesundheit.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-04-01 - 2021-03-31

Die Integration von zwei oder mehr Tierarten innerhalb eines landwirtschaftlichen Betriebs mit Ackerbau oder agroforstlicher Nutzung weist potenziell viele Vorteile auf, z.B. eine effizientere Weidenutzung oder verbessertes Parasitenmanagement. Ökologisch wirtschaftende Betriebe mit mehreren Tierarten tendieren jedoch zur Spezialisierung oder die verschiedenen Betriebsbereiche sind nur begrenzt integriert. Diese limitierte Integration reduziert möglicherweise die Vorteile von Öko-Betrieben mit mehreren Tierarten. Das Hauptziel von MIX-ENABLE ist die Gewinnung von neuen Erkenntnissen zum Management von Öko-Betrieben mit mehreren Tierarten in Europa im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber klimatischen und ökonomischen Veränderungen. Im Einzelnen hat das Projekt daher zum Ziel, (i) Öko-Betriebe mit mehreren Tierarten in verschiedenen europäischen Ländern zu charakterisieren, insbesondere im Hinblick auf den Grad der Integration zwischen den Betriebsbereichen, (ii) die Nachhaltigkeit dieser Betriebe und deren Anpassungsfähigkeit an unerwünschte Ereignisse zu untersuchen, (iii) die Leistungen mit jenen von spezialisierten Betrieben zu vergleichen, (iv) die Erkenntnisse zu Öko-Betrieben mit mehreren Tierarten in Modelle einfließen zu lassen, die die Reaktion auf klimatische und ökonomische Veränderungen simulieren, (v) Versuche auf Betriebsebene durchzuführen, die Erkenntnisse über Öko-Betriebe mit mehreren Tierarten erwarten lassen und als Input für die Modelle genutzt werden können und (vi) gemeinsam mit Landwirt*innen nachhaltige und robuste Produktionssysteme der ökologischen Tierhaltung mit mehreren Tierarten zu entwickeln.

Betreute Hochschulschriften