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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-01-01 - 2019-12-31

Due to various changes in the Austrian pig breeding industry, comprising housing restrictions, ethical demands of consumers, political concerns and global market changes, the Austrian pig breeders have to revise their breeding goals concerning functional traits. The aims of the project are to define maternal abilities by breeders and to implement the defined parameters into routine recording. The ability of movement and the conformation of sows will be scored twice to verify the best time to score animals. Furthermore, the vitality of piglets will be considered. Therefore, a vitality index will be set up, including different information of piglets (weight, heterogeneity of litters, etc.). This index should be implemented into routine genetic evaluation to improve piglet survival and piglet welfare. Genetic parameters will be estimated. In order to understand the economic impact of the new trait(s),calculations concerning the breeding programs using Z-Plan will be done. In this project functional traits are of interest. However, the conventional way to estimate breeding values is not sufficient enough to increase genetic gain. Therefore, sows will be genotyped to optimize genetic evaluation and to improve reliabilities of estimated breeding values. To get reliable results, at least data of 1050 Large White and Landrace sows will be recorded. The information of around 30.240 piglets will be included in the analyzes. All the results (definition and recording of maternal abilities, genetic parameters, genomic information, etc. ) will be included into routine genetic evaluation to genetically optimize the Austrian pig population, to increase animal welfare and to meet farmers economic demands.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-10-01 - 2017-09-30

Im Rahmen des von der Firma Berger initiierten Tierwohl-Projekts soll Tierwohl in niederösterreichischen Schweinemastbetrieben verbessert werden. Dazu werden bis zu 30 Betriebe jeweils zwei-dreimal besucht, um basierend auf Erhebungen am Betrieb betriebsspezifische Verbesserungsstrategien hinsichtlich Tiergesundheit und –wohlergehen festzulegen, umzusetzen und der Erfolg dieser anhand objektiver Indikatoren am Tier zu evaluieren. Im Fokus steht hierbei die Erstellung eines „Betriebsentwicklungsplanes“, welcher die Ist-Situation des Betriebes im Vergleich zu anderen Betrieben in Form von ‚Benchmarking‘ darstellt. Davon werden gemeinsam mit den Bauern und Bäuerinnen Verbesserungsstrategien abgeleitet.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-09-01 - 2017-08-31

Polysaccharid-Speicher-Myopathie (PSSM) ist ein muskulärer Defekt beim Pferd, der sich u.a. im Kreuzschlag äußern kann. Eine Mutation des Gens GYS1 ist hier involviert, jedoch zeigen auch Tiere ohne diese Mutation PSSM-Symptome. Im Projekt werden Frequenzen der GYS1-Mutation beim Noriker und Haflinger ermittelt und der genetische Hintergrund mit Hilfe von Sequenzierung und Hochdurchsatz-Marker-Genotypisierung untersucht. Im vorliegenden Projekt wird mit Hilfe von Elektromyogrammen (EMG) nicht invasiv die Muskelaktivität einer großen Zahl von Trägern und Nicht-Trägern der mutierten Variante GYS1 Gens in Ruhe, Schritt und Trab erhoben und es wird untersucht, ob das EMG-Signal als Biomarker für PSSM-Anfälligkeit dienen kann. Besondere Berücksichtigung finden Tiere, welche bereits PSSM-Symptome zeigten, unabhängig vom GYS1-Genotyp. Für die Zuchtplanung wird die genetische Struktur der Noriker- und Haflinger-Populationen mit genomischen Markern untersucht und die Inzucht-Situation geklärt. Das kann mit dichten genomischen Markern besser gemacht werden als mit Pedigree-Information. Familien-Strukturen und die durch Farbschläge induzierten Strukturen werden im Detail untersucht, um festzustellen, wie kritisch eine radikale Zuchtstrategie des Ausschlusses von Trägern der GYS1-Mutation aus der Zucht ist. Für die Rasse Noriker existiert eine Routine-Zuchtwertschätzung für Exterieur- und Charakter-Merkmale. Hier werden Unterschiede zwischen Trägern und Nicht-Trägern untersucht, um den Einfluss von GYS1-Träger Vermeidungsstrategien auf den Zuchtfortschritt in diesen Merkmale zu ermitteln. Im Rahmen eines großen Seminars mit Zuchtverantwortlichen wird die weitere Vorgangsweise mit den Zuchtorganisationen diskutiert und von diesen beschlossen.

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