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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-10-01 - 2022-09-30

Dieses Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die massive und diverse Menge an Daten, die an den landwirtschaftlichen Betriebstätten und den nachgelagerten Verarbeitungsstufen der Milchkette theoretisch bereit stehen, a) zu erfassen, b) zusammenzuführen und zu integrieren, c) komplexen, fortgeschrittenen Analysen zu unterziehen und d) die aus der Analyse gewonnenen Informationen einer umfassenden Nutzung im Sinne eines, wenn möglich und sinnvoll sogar automatisierten Decision Supports durch vielschichtige neue und innovative Anwendungen zuzuführen. Oberste Priorität im Projekt hat die Schaffung von Mehrwert für die Optimierung verschiedener Prozesse basierend auf Daten aus neuen Technologien in der Milchwirtschaft in Österreich. Durch Weiterentwicklung und Erschließung von neuen Datenquellen wird ein integrierter Datenpool geschaffen, aus dem mit neuen Analysemethoden und digitalen Technologien Risikofaktoren für die Entstehung von Erkrankungen erforscht, Parameter für die Früherkennung als auch Qualitätssicherungskonzepte entwickelt werden. Digitale Werkzeuge zur Unterstützung der Landwirte, Tierärzte und Berater und weiterer Stakeholder bei der Optimierung der Produktionsumwelt mit dem Fokus auf verbesserte Tiergesundheit und Tierwohl, Reduktion des Antibiotikaeinsatzes und der damit einhergehenden Resistenzen als auch zur Positionierung der österreichischen Milchwirtschaft werden entwickelt. Das Projekt basiert auf folgendem Konzept: • Digitalisierung: Optimierung der Produktionsprozesse in der Milchwirtschaft entlang der Wertschöpfungskette bei Nutzung der neuen digitalen Möglichkeiten • Datenintegration: Integration von Daten am Betrieb und weiterer Integration von externen Daten mit dem Ziel der Schaffung von aussagekräftigen Tools für die Vorsorge und Produktionssteuerung, Qualitätssicherung aber auch zur Arbeitserleichterung. • Detection (Entdeckung): Mit neuen Methoden (Big-Data-Analysen) und Analysenergebnissen (Infrarot-Spektren der Milch, Resistenzuntersuchungen) können Daten zur Erforschung von Risikofaktoren genutzt und aussagekräftige Parametern zur Früherkennung von Erkrankungen abgeleitet werden • Decision making (Unterstützung für Entscheidungsfindung): Daten basierte Entscheidungshilfen werden entwickelt; zB elektronischer Vorschlag, ob eine Behandlung mit Antibiotika nötig ist (Datengrundlage zur Erregerstatus am Betrieb, Krankengeschichte des Tiers, Umweltfaktoren, etc. werden elektronisch aufbereitet und ein Vorschlag für den Tierarzt erstellt).
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-10-01 - 2020-09-30

Klauenerkrankungen und Lahmheiten werden international als eines der wichtigsten Tierwohlprobleme in der Milchviehhaltung angesehen. Die Kooperationspartner nehmen sich dieses Themas an und bauen eine Kooperation zwischen praktischen Landwirt*innen, Klauenpfleger*innen, Wissenschaft, Beratung und Tierärzt*innen auf. Die Ziele dieser Zusammenarbeit sind: 1) Aufbau einer standardisierten Dokumentation und zentralen elektronischen Erfassung von Klauenpflegedaten sowie weiteren ausgewählten Tierwohlparametern in Österreich, 2) Ausarbeitung einer Checkliste zur Erfassung von potenziellen Einflussfaktoren auf das Tierwohl am Betrieb, 3) Ableitung von Empfehlungen für Verbesserungsmaßnahmen, die den teilnehmenden Landwirt*innen zur Verfügung gestellt werden, 4) Schulung von Klauenpfleger*innen sowie externen LKV-Mitarbeiter*innen bezüglich der standardisierten Erfassung von Klauenpflegedaten und Tierwohlparametern sowie diesbezüglicher Einflussfaktoren.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-07-01 - 2019-06-30

Das Ziel von MaP_PiG ist es, eine Grundlage zu schaffen, um die Situation von Gesundheit und Wohlergehen von Schweinen im Kosovo und in Albanien gemeinsam mit Landwirt*Innen zu beschreiben und zu verbesser. Dies soll durch die folgenden Schritte erreicht werden: Zunächst wird das Welfare Quality Beurteilungsprotokoll für Schweine an die spezifischen Bedingungen im Kosovo und Albanien angepasst. Mit diesen Protokollen wird danach die Gesundheit und das Wohlergehen von Schweinen in Familien- und Großbetrieben beurteilt sowie Rückmeldung in Form von Benchmarking (Vergelich mit ähnlichen Betrieben im Kosovo und Albanien) gegeben. Gleichzeitig werden die Möglichkeiten und potenziellen Barrieren für Verbeserungen des Wohlergehens untersucht. Zudem werden die Meinungen und Einstellungen der Landwirt*innen zu Gesundheit und Wohlergehen der Schweine erfragt und das Interesse an Beratungs- und Kommunikationswerkzeugen diskutiert (während des ersten Besuchs). Die Einschätzung der Landwirt*innen zu Interventionswerten wird während des zweiten Besuchs erhoben. Als ein weiteres wichtiges Resultat des Projekts werden Austausch von Wissen und Training junger Forscher*innen sein. Dabei werden insbesondere Tierärzt*innen, Berater*innen (in Universitäten, aber auch in Praxis und Administration) im Bereich von Beurteilung und Verbesserung von Tiergesundheit und Wohlergehen angesprochen. Verschiedene Kommunikationsstrategien sind geplant, um die Implementierung von Maßnahmen zur Verbesserung von Tiergesundheit und Wohlergehen auf Betrieben zu unterstützen (ez.B. Handbücher, one to one advice und stable schools). Um die weitere Verbreitung der Ergebnisse zu unterstützen, wird passendes Material erstellt (z.B. Handbuch für Landwirt*innen) rindem bestehendes Material angepasst und übersetzt wird - z.B. das ProPIG Handbuch und eine albanische broschüre zu Schweinegesundheit.

Betreute Hochschulschriften