Nutzung von strohartiger Biomasse für die Biogaserzeugung


Nutzung von strohartiger Biomasse für die Biogaserzeugung

Ansprechperson(en): Alexander Bauer

Zeitraum der Bearbeitung: 6 bis 9 Monate (Beginn: ab September 2017)

Kurzbeschreibung

Die Kosten für Einbringstoffe von Biogasanlagen sind in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Für viele Biogasanlagen stellt diese Entwicklung ein Problem dar, da die laufenden Kosten für den Betrieb angestiegen sind, die Vergütung für die produzierte Energie jedoch gleich bleibt ist. Bei der Produktion von Körnermais werden fallen auch größere Mengen Maisstroh als Reststoff an. Bei entsprechender Adaptierung der Verfahrenstechnik in der Biogasanlage besteht jedoch die Möglichkeit diese Ressource für die Energiegewinnung zu nutzen. 

Ziel der Arbeit

Ziel der Arbeit ist eine Evaluierung der Substituierung von Energiepflanzen durch lignozellulosehaltiger Biomasse bei einer Vergärung in einer Biogasanlage. Im Rahmen der Arbeit sollen in einem ersten Schritt die Biomassepotentiale in Europa erfasst werde. Basierend auf diesen Ergebnissen sollen entsprechende Konservierungsmethoden ermittelt und bewertet werden. Neben der Evaluierung einer Nutzung von agrarischen Reststoffen in Biogasanlagen soll der Einfluss auf die Kohlenstoffrückführung mitberücksichtigt werden. 

Arbeitspakete

  • Literaturstudium zum Stand der Technik 
  • Ermittlung des Potentials an agrarischen Reststoffen in Europa
  • Identifikation von mögliche Verfahren zur Ernte & Lagerung
  • Identifikation von Verfahren zur Vorbehandlung der Biomasse und Durchführung von Laborversuchen
  • Ermittlung der Auswirkung der Maisstrohnutzung auf Bodenstruktur und -fruchtbarkeit